Digitalisierung in der Hotellerie: Hotelgäste wollen digitale Technik

Die Digitalisierung ist das Trendthema unserer Zeit, sodass digitale Prozesse eine immer wichtigere Rolle spielen – egal ob in der Industrie oder Hotellerie. Von der Planung, über den Bau, bis hin zur Einrichtung und den Arbeitsprozessen im laufenden Betrieb werden zunehmend digitale Helfer integriert.

Auch die Hotellerie kommt nicht ohne technische Lösungen aus. In immer mehr Hotels zieht deshalb digitale Technik ein. In einigen Bereichen ist diese auch schon längst fest integriert: Ein Arbeitsalltag ohne eine Reservierungs- und Gäste-Management-Software ist in den meisten Betrieben beispielsweise nicht mehr vorstellbar.

Aber auch die digitale Infrastruktur im Hotel sowie viele weitere digitale Angebote vor Ort gewinnen zunehmend an Bedeutung: Auf den Zimmern und in der Lobby hängen moderne Flachbildschirme mit eigenen Hotel-TV-Systemen, traditionelle Zimmermappen werden durch digitale Gästemappen in Hotel-Apps für Smartphones und Tablets ersetzt, klassische Hotelzeitungen sind nunmehr sogar online auffindbar und mit dem Smartphone lassen sich Zimmertüren öffnen, Angebote buchen sowie Nachrichten an die Gäste verschicken. Und schnelles, kostenloses sowie sicheres WLAN im Hotel ist heutzutage für viele Reisende sogar schon ein Buchungskriterium.

Gäste erwarten digitale Angebote für ein einmaliges Urlaubserlebnis. Sind Sie bereits up-to-date und erfüllen die Wünsche Ihrer Gäste?


Zwei Drittel der Reisenden finden es „sehr oder extrem wichtig“, dass Hoteliers weiter in Technologien investieren, um das Gästeerlebnis im Hotel zu verbessern.
Das ergab eine Umfrage des US-IT-Konzerns Oracle zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Phocuswright zu den Präferenzen der Reisenden hinsichtlich der Hoteltechnik. Außerdem bewerten es 94 % der Geschäftsreisenden und 80 % der Urlauber sehr positiv, wenn sie ihre Smartphones im Hotel über WLAN nutzen und die Hotel-Mitarbeiter mit digitalen Nachrichten kontaktieren können. (Oracle/Phocuswright, 2017, Creating the Coveted Hotel Experience, Perspectives from Consumers and Hoteliers)

Mehr interessante Informationen rund um die Erwartungshaltung der Gäste von heute finden Sie in dieser aktuellen Studie von Oracle/Phocuswright.

Gastgeber, die den Aufenthalt ihrer Gäste durch digitale Technik interaktiver und einfacher gestalten, haben einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Nicht nur in Bezug auf die Gästezufriedenheit, sondern auch wirtschaftlich. Denn wirtschaftlich gesehen, profitieren Hoteliers durch moderne Hoteltechnik sowohl von Zeiteinsparungen und einer Steigerung der Effizienz als auch von Umsatzsteigerungen durch passgenaue Zusatzangebote.

Wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg in die digitale Welt!

Gastfreund beim Barcamp(en)

 

sdr

Das Castlecamp auf der Burg Kaprun, welches mit viel Herz und Elan von Rainer Edlinger und seinem Team organisiert wird, jährte sich dieses Jahr bereits zum 10. Mal – und wir waren dabei! Auf dem Barcamp trafen sich digital affine Mitglieder der Tourismusbranche, um sich in entspannter Atmosphäre gemeinschaftlich zu wichtigen und zukunftsorientierten Themen auszutauschen.

Das Besondere an einem Barcamp ist, dass die Rahmenbedingungen komplett flexibel sind. So gibt es kein festgelegtes Programm, sondern die Inhalte und Themen der Workshops (sog. Sessions) werden von den Teilnehmern zu Beginn vor Ort festgelegt und weiterentwickelt. Barcamps, wie das Castlecamp, sind daher ein idealer Ort für offene Diskussionen, inhaltlichen Gedankenaustausch, das Teilen von Expertenwissen oder das Spinnen neuer Ideen. Dieser offene Austausch bringt neue Impulse und Erkenntnisse und regt auch das Nachdenken über zukunftsträchtige Themen an, die noch nicht in aller Munde sind.

So ging es auf dem Castlecamp in Kaprun in diesem Jahr unter anderem um folgende Themen und Trends: digitale Assistenten in Hotellerie und Tourismus, das Erstellen von Video-Content, das Zusammenwirken von DMOs und Hotels in der Digitalisierung, Machine Learning, SEO-Optimierung, Snack Content als Werbeformat und vieles mehr. Tolle Sessions, ganz nach unserem Geschmack. Die Teilnahme am Castlecamp ist aus unserer Sicht für jeden Akteur im Tourismus unbedingt empfehlenswert!

Mit Sicherheit war das nicht unsere letzte Teilnahme an einem Barcamp für die Hotellerie und Tourismusbranche – denn wir sind für unsere Kunden und User immer auf der Suche nach neuen Ideen und Know-how.

Wer sich ebenfalls neuen Input verschaffen möchte, kann die Liveberichterstattung des Castlecamps von Tag 1 (https://www.castlecamp.at/ruckblick/cczk17-tag-1/) und Tag 2 (https://www.castlecamp.at/ruckblick/cczk17-tag-2/) nachlesen.

Wünsch dir was! Servicewunder Concierge.

Sonderwünsche im Hotel

Heute berichten wir mal nicht über effiziente Hotel-Produkte, Hoteltrends oder spannende Neuigkeiten in der Hotellerie, sondern widmen uns ungewöhnlichen Gästewünschen, denen einige Hoteliers in ihrer Laufbahn bisher begegnet sind – vielleicht kommt Ihnen ja der ein oder andere Extrawunsch bekannt vor?

Hotels haben ihre guten Bewertungen vor allem wegen des vorbildlichen Services. Eventuell wünscht sich der Gast ein ruhiges Zimmer mit Ausblick auf die Berge oder das Meer. Vielleicht auch ein extra Handtuch, besondere Blumen, zusätzliche Kissen oder doch allergikerfreundliches Essen. Individuell auf die Gäste einzugehen und deren Bedürfnisse bestmöglich zu erfüllen, ist heutzutage so wichtig wie nie zuvor. Hoteliers sollten ihre Gäste daher nicht nur auf persönlicher Ebene mit ihrem Service begeistern, sondern unterschiedlichste Kommunikationskanäle nutzen, damit sich die Gäste noch besser betreut fühlen und ihre Angebote vermehrt buchen. Gerade während des Aufenthalts bieten digitale Tools, wie mobile Concierges in digitalen Gästemappen, Online-Hotelzeitungen oder Hotel-TVs / Gästeinfokanäle, einen echten Mehrwert: Hotels kommunizieren einfacher mit ihren Gästen, aktuelle Informationen kommen direkt bei den Reisenden an und Angebote können effektiv vermarktet werden. Glückliche Gäste sind ihnen dann sicher!

Einige Hotelgäste sind jedoch sehr anspruchsvoll und stellen Hoteliers mit ihren Wünschen vor so manch eine Herausforderung. Eine Gelegenheit für die zuständigen Concierges zu absoluten Höchstleistungen im Gästeservice aufzulaufen und selbst in den bizarrsten Fällen ihr Pokerface zu bewahren.

Auf welche Sonderwünsche manche Gäste kommen und welche Beweggründe sie haben, ist schon ganz schön erstaunlich. Wir haben einige skurrile Wünsche von Hotelgästen zusammengetragen:

Kulinarisches Allerlei

Eine Flasche Sekt auf dem Zimmer mag viele Reisende erfreuen, reicht aber einigen nicht aus. Wünschte sich ein Gast bei seiner Ankunft doch 15 Kilogramm Chicken Wings auf sein Zimmer. Wenigstens bestand er nicht darauf, dass das Fleisch nur von der rechten Seite des Huhns stammen dürfte, wie es ein anderer Gast forderte. Wahres Organisationstalent bewies auch ein Concierge in New York, als ihn sein Gast um lebende Taranteln bat, um diese später selbst rösten und verspeisen zu können. Der Concierge nahm Kontakt mit dem nächsten Spinnenhändler auf und konnte ihm die kleinen Krabbler tatsächlich besorgen.

Tierisch hohe Ansprüche

Nicht nur der bekannte spanische Künstler Salvador Dalí, der mit seinen zahmen Ozelots, zwei mittelgroße Raubkatzen, nach Paris zu reisen pflegte und die Concierges für den Fliegenfang als Futter bezahlte, hatte hohe Ansprüche an den Umgang mit seinen Tieren während seines Aufenthalts. Schließlich muss, damit es Herrchen und Frauchen im Urlaub gut geht, stets auch für das Wohl des tierischen Compagnons bestens gesorgt sein. Auf dem schmalen Grat zwischen drollig und eigenartig findet sich der Wunsch eines Ehepaars wieder: Zur Begrüßung sollte eine extra Willkommenskarte für ihren Hund angefertigt werden; schließlich sei dies seine erste längere Reise. Ob sich der Hund darüber gefreut hat, werden wir wohl nie erfahren…

Wellness und Design

Ein sauberes, schickes Hotel ist wünschenswert, ebenso Spa- und Wellness-Angebote. Wenn das Angebot dem Gast nicht genügt, fragt er nach individuellen Behandlungen. Eine Besucherin eines römischen Hotels rief jeden Tag von ihrer Shopping-Tour aus an, damit das Hotelpersonal rechtzeitig zu ihrer Rückkehr ein Schaumbad für Sie einlassen konnte – zumindest zog sie Wasser gegenüber Honig, Milch oder Milchschokolade vor. Zählten diese Forderungen noch zu den einfacher zu erfüllenden Gästewünschen, wurde es in anderen Luxushotels schon etwas schwieriger: Hier wurden für einen Millionär Zimmer neu gestrichen, vermisste Altmöbel wieder vom Dachboden geholt und sogar ein Strand mit Teppichen abgedeckt. In einem anderen Fall sollten alle blauen Möbel nicht nur aus dem Zimmer, sondern aus dem kompletten Hotel entfernt werden. Dieses Anliegen konnte jedoch nur bedingt erfüllt werden, basierte doch das komplette Farbkonzept des Hotels auf der Farbe „blau“.

In fremden Betten

…schläft es sich unter Umständen manchmal nicht so gut. Um eine wirklich angenehme Nacht zu erleben, benötigen manche Gäste daher etwas Unterstützung vom Fachpersonal. So verlangte etwa ein Gast jede Stunde ein frisches Glas Wasser ans Bett, ein anderer benötigte als Einschlafhilfe unbedingt das Läuten einer Ziegenglocke. Das war aber nicht alles, hier ist noch Luft nach oben: So wünschte sich ein Urlauber, dass ein Angestellter vor dem Schlafengehen sein Bett für ihn vorwärmen sollte und ein anderer einen Schlafsitter, der aus Sicherheitsgründen auf ihn aufpassen sollte, um ihn vom Schlafwandeln abzuhalten.

Superheld Hotelier:
Concierges und Hoteliers sind wahrhaftige Superhelden, wenn es darum geht, auch noch so heikle und anspruchsvolle Probleme der Gäste zu lösen!

So schräg diese Geschichten manchmal auch sein mögen, die meisten Wünsche sind jedoch im Normalbereich und können problemlos über das Zimmertelefon oder an der Rezeption aufgenommen und direkt erfüllt werden. Ergänzend zu diesem beispiellosen Service, den die Concierges und Hoteliers bereits tagtäglich im persönlichen Kontakt leisten, erleichtert auch der Einsatz von „mobilen Concierges“ die Annahme und Dokumentation von Anfragen, Wünschen und Buchungen bestimmter Angebote und Leistungen. So können die Gäste einerseits einfach und bequem vom Zimmer oder von unterwegs aus Anfragen und Nachrichten mit ihrem Smartphone oder Tablet über diese praktische Funktion der digitalen Gästemappe an das Hotel senden. Andererseits entlastet es die Mitarbeiter an der Rezeption sowie im Service und dank der digitalen Erfassung gehen weder normale noch ausgefallenere Wünsche, Buchungen oder Fragen unter.

Von digitalen Trends profitieren. Die Hotellerie im Wandel. 

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Digitalisierung – Der Begriff ist in aller Munde. Doch oft wird dieses Wort einfach nur als Buzzword in den Raum geworfen und es ist nicht ganz klar, inwiefern man selbst davon betroffen ist oder wie man den eigenen digitalen Weg gestalten soll.

Die digitale Transformation sorgt für einen großen Umbruch im Tourismus, Gastgewerbe und insbesondere in der Hotellerie, denn das digitale Freizeit- und Nutzungsverhalten der Gäste ändert sich – und damit auch die Wünsche und Erwartungen der Gäste an ihre Gastgeber. Gleichzeitig eröffnen sich durch den rasanten Fortschritt von technischen Innovationen, neue Chancen, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Eine der größten Herausforderungen für den Hotelier besteht nun darin, vorhandene Konzepte an die gesellschaftlichen Entwicklungen, an Tourismustrends sowie Hoteltrends anzupassen und rechtzeitig auf den Zug aufzuspringen. Nur so kann er die fortschreitende Digitalisierung und deren Potentiale zum eigenen Vorteil nutzen.

Wo kann die Digitalisierung in der Hotellerie ansetzen? Wie wirkt sie sich auf die Hotel-Branche aus und welche Entwicklungen gibt es? Was erwarten die Gäste heutzutage von ihrer Unterkunft? Wie kann man den Kontakt mit seinen Gästen zielgerichtet und den Service effizienter gestalten? Und wie das eigene Hotelmarketing optimieren? Welche digitalen Hoteltrends sind wirklich sinnvoll, sodass Sie bei möglichst wenig Aufwand, einen möglichst großen Nutzen erzielen?

Unser Whitepaper hilft Hoteliers, großen und kleinen Gastgebern, Geschäftsführern, Marketing-Verantwortlichen und Tourismusspezialisten dabei, wichtige Phasen der Customer Journey der Gäste mental zu durchlaufen und Antworten auf einige dieser Fragen zu finden. Es verschafft den Lesern und Leserinnen einen Überblick über einige aktuelle Studien zu Hotel- und Tourismustrends 2017. Außerdem erfahren sie mehr über Möglichkeiten, mit dem Gast zielgruppenspezifisch zu kommunizieren und effektiv den Pro-Gast-Umsatz zu erhöhen.

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Hoteltrends – stylisch, flexibel, digital (Teil 1/2)

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Wie in unserem Beitrag „Wenn die Urlaubsrecherche kein Ende hat“ berichtet wurde, kann der Urlaub für den Gast unter Umständen eine Menge Zeitverlust und Unannehmlichkeiten bedeuten, wenn Hoteliers nicht mit der Zeit gehen oder den Erwartungen ihrer Gäste nicht nachkommen. Aktuelle Entwicklungen in der Hotellerie zeigen jedoch:
Der Trend geht zu neuartigen Designkonzepten und insbesondere zu neuen Technologien, um den Ansprüchen des – vor allem digitalen – Gastes gerecht zu werden.

Hoteltrend #1: Einfaches, klares Design

Das moderne Hotelzimmer-Design bleibt schlicht und hell – und überwiegend praktisch. Aber auch sehr ausgefallene Konzepte sind zunehmend wichtig, um dem Hotelgast ein Gefühl der Originalität zu vermitteln und sich von der breiten Masse abzugrenzen. Die Tendenz geht zum klaren regionalinspirierten Design mit Wow-Faktor, der den Aufenthalt nicht nur angenehm, sondern auch unvergesslich machen soll. Warum also nicht ein Zimmer nur mithilfe von regionalen Materialien und Produkten einrichten und das Ganze dann mit einem schwingenden Bett oder atmosphärischen Lichtkonzepten kombinieren? Auch Fitnessmöglichkeiten im Zimmer und Sauna-ähnliche Badezimmer wären nur ein paar der denkbaren Ansätze.

Hoteltrend #2: Die Lobby als kommunikatives Zentrum

Die Zimmer mögen überraschenderweise eher kleiner werden, dafür gewinnt die Lobby jedoch an Bedeutung. War sie einst noch hauptsächlich Warte- und Eingangsbereich, wird sie heute immer mehr zum Herzstück des Hotels. Als Chill-Out-Area, zum Essen und Trinken, aber besonders als Treffpunkt wird die Lobby zum hippen Kommunikations- und Meeting-Point. Dank der Verbreitung von Laptop, Smartphone und Co. wird sie zudem für Businessreisende immer wichtiger als „Arbeitsplatz“ und ersetzt inzwischen oft den Schreibtisch auf dem Zimmer. Grundvoraussetzung, und sogar wichtiger als je zuvor, sind gutes WLAN und ausreichend Dockingstationen.

Hoteltrend #3: Flexibilität und Individualität während des Aufenthalts

Von der Buchung bis zum Check-in möchte der Gast in vielerlei Hinsicht flexibler sein und seine Bedürfnisse individuell an seinen eigenen Zeitplan anpassen. So ist der Gast heute nicht mehr zwingend an die Öffnungszeiten der Rezeption gebunden, sondern kann auch mit dem Smartphone ein- und auschecken oder im Hotel bezahlen. Der Gast kann dann zu beliebigen Zeiten kommen und gehen, solange die Technik mitmacht oder der Akku nicht leer geht. Wichtiger werden ebenfalls die Forderungen der Gäste, die im Hotel nur ungern auf den heimischen Komfort, wie gute Musikanlagen, den Zugriff auf Streaming-Dienste oder Information-on-demand, verzichten möchten. So integrieren immer mehr Hoteliers eigene Hotel-TVs in die Zimmer, welche die Gäste bereits beim Betreten des Zimmers mit nützlichen Informationen zum Haus und zur Region unterhalten. Je weniger der Gast das Gefühl hat, ihm würde etwas fehlen oder er wäre im Urlaub eingeschränkt, umso glücklicher wird er vor Ort sein.

Im nächsten Teil geht es weiter mit Hoteltrends und Evergreens: Smart Room, Roboter, digitale Gästekommunikation und der persönliche Kontakt mit dem Gast.

Gastfreund in Alto Adige

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Gastfreund macht Südtiroler Hoteliers zu digitalen Vorreitern

Im heutigen Blogbeitrag möchten wir uns einer Region, in der Gastfreund vertrieblich aktiv ist und in der wir Akteuren aus Hotellerie und Tourismus unsere zeitgemäßen Produkte zur Kommunikation mit Gästen vor Ort anbieten, mal etwas genauer widmen: Südtirol oder auch Alto Adige.

Südtirol ist die nördlichste Provinz Italiens und erstreckt sich vom Brenner bis kurz vor Trient. Die Region lockt durch seine abwechslungsreiche Landschaft mit ihren hoch aufragenden Bergen, tiefe Täler formenden Bergflüssen und idyllischen Almgebieten. Die Landschaft, die interessante Mischung zwischen italienischer und Tiroler Kultur sowie eine sehr gute touristische Infrastruktur machen Südtirol beliebt bei Touristen, was sich deutlich an den rund 30 Millionen Übernachtungen pro Jahr ablesen lässt. Südtirol hat rund 10.000 Beherbergungsbetriebe und knapp 220.000 Betten, wobei die Bruttoauslastung der Beherbergungsbetriebe unter vergleichbaren Alpenregionen mit ca. 35 % zur höchsten gehört.

Die Zukunft des Tourismus in Südtirol

Südtirol muss seine Bekanntheit und Begehrlichkeit bewahren und sogar steigern, wenn der Erfolg des Tourismus langfristig gegeben sein soll. Dazu gehört, dass touristische Akteure dazu beitragen, die Attraktivität Südtirols zu stärken, Neues zu wagen und alte Muster loszulassen. Dabei nehmen die Beherbergungsbetriebe eine entscheidende Rolle ein. Für die Südtiroler Hotels und Pensionen gilt es, Komfort mit traditioneller Lebensweise zu verbinden.

Komfort wird in einer Unterkunft von unterschiedlichen Faktoren bestimmt. Neben einer modernen Ausstattung gehört dazu auch eine zeitgemäße Gästebetreuung. Beeinflusst wird diese heutzutage durch die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft. Der Südtiroler Hotelier ist gefragt, die digitale Evolution zu erkennen und Fortschritte zu wagen. Innovationen eröffnen dem Hotelier neue Möglichkeiten, seine Gäste anzusprechen und gleichzeitig das eigene Image sowie die Selbstvermarktung zu verbessern. Ist der Gast erstmal angereist, erwartet er ein Rundum-Wohlfühl-Paket von seinem Gastgeber und ist empfänglich für Empfehlungen und Angebote.

Gastfreund ♥ Alto Adige

Gastfreund hat eine besondere Bindung zu Südtirol. Seit Oktober 2015 unterhalten wir ein Koordinations- und Kontaktbüro in Bozen. Wir sind für unsere Kunden immer auf Innovationskurs und haben die Anforderungen des Marktes im Blick. Dazu zählt unter anderem, dass die Produkte zur Gästekommunikation so ausgelegt sind, auch internationale Urlaubsgäste zu betreuen, weshalb wir unsere Produkte seit kurzem in noch mehr Sprachen anbieten. Eine digitale Gästemappe in der jeweiligen Muttersprache der Gäste oder eine Hotelzeitung in Deutsch, Englisch, Italienisch oder Niederländisch? – Das ist mit Gastfreund kein Problem.

Die Möglichkeit, Gästeinformationen in mehreren Sprachen anzubieten, ist gerade für Hotels und Pensionen in Südtirol von Bedeutung. Neben Deutsch sind Italienisch und Englisch die wichtigsten Sprachen für den Austausch mit dem Gast.

„Unsere Produkte bieten sowohl dem Gastgeber als auch den Gästen echte Vorteile, denn die Aufenthaltsphase des Gastes vor Ort ist das A und O. Dabei geht es um optimale Gästebetreuung und den Gast zu inspirieren, Services und Angebote des Hauses zu nutzen“, so Alexander Gabler, Vertriebsleiter und Mitglied des Managements von Gastfreund.

Sie sind Hotelier in Südtirol, auf Zukunftskurs und möchten Ihre Kommunikation mit dem Gast auf ein neues Level heben? Hier finden Sie alle Informationen: http://www.gastfreund.net/kunden

Quelle der Zahlen: Tourismuszahlen des IDM Südtirol – Alto Adige

Wenn die Urlaubsrecherche kein Ende hat.

Blog-Gastfreund

Unser heutiger Blogbeitrag ist ein Erfahrungsbericht unserer Praktikantin Lisa. Sie schildert, wie sie ihren letzten Urlaubsaufenthalt erlebt hat.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber bevor mein Urlaub überhaupt beginnt, habe ich schon viele Stunden mit der Organisation und Planung verbracht. Die schönste Zeit des Jahres könnte wirklich entspannter beginnen.

Zunächst einmal die Überlegung, wohin die Reise gehen soll. Ich habe recherchiert, verglichen, Bewertungen gelesen, mich bei Freunden und Familie umgehört und wenn ich mich für einen Urlaubsort entschieden habe, geht es darum, die richtige Unterkunft zu finden und zu buchen. Im besten Fall überlege ich mir zu Hause auch noch ein paar Eckpunkte, was ich vor Ort gerne erleben möchte. Irgendwie macht das alles natürlich Spaß, die Vorfreude steigt. Gleichzeitig frage ich mich oft, ob ich mich im Kreis drehe und die Hotelwebsite nicht schon letztes Wochenende angesehen habe? Naja, nach vielen Stunden der Recherche habe ich meine Unterkunft gefunden, ich bin glücklich und freue mich jetzt richtig auf meinen Urlaub!

Dann komme ich in meiner Unterkunft an. Juhu, endlich! Ich möchte die Zeit vor Ort jetzt sinnvoll nutzen und kann es kaum erwarten einzuchecken. Ich will etwas entdecken und erleben – und sei es nur entspannt am Pool zu liegen. Ich bin im Urlaub und habe Lust, es mir gut gehen zu lassen und so viele Angebote wie möglich zu nutzen.

Die Dame an der Rezeption begrüßt mich nett. Sie erklärt mir die Frühstückszeiten, die Sauna- und Pool-Öffnungszeiten, die Highlights des Sportprogramms und den Ausflugstipp des Tages. Sicherlich meint sie es gut, als sie mir zusätzlich noch verschiedene Flyer zu den Hotelangeboten und Karten zur Umgebung in die Hand drückt. Aber ist das wirklich das, was ich will? Eigentlich nicht, denke ich mir. Ich weiß nicht, welche Broschüren, Flyer und Aushänge ich mir zuerst durchlesen soll und sehe die Urlaubszeit verfliegen. Die Infos, die sie mir mündlich gegeben hat, sind auch schon längst wieder vergessen. Den Urlaubern neben mir geht es augenscheinlich genauso: Fragen über Fragen rund um das heutige Abendessen, die geführte Wanderung und und und …

Was würde ich eigentlich von meinem Gastgeber erwarten? Eigentlich will ich meine wertvolle Urlaubszeit ganz anders nutzen, als direkt bei der Ankunft weiter nach Infos für meinen Urlaub zu suchen. Ich wünsche mir gezielte Angebote von meinem Gastgeber – Empfehlungen statt Informationsflut!

Ich frage mich also, wie ich als Gast alles Wichtige zu meinem Aufenthalt gebündelt erfahre und wie mir der Hotelier seine Empfehlungen, Angebote und hauseigenen Services am besten nahebringen kann. Wie werden besondere Momente für mich geschaffen?

Für mich ist das ganz klar: Mein Gastgeber muss für mich da sein. Zurückhaltend, aber doch jederzeit präsent. Nein, ich meine nicht nur an der Rezeption – hier drängeln sich schon andere Urlauber, um sich den heutigen Wanderausflug erklären zu lassen. Ich meine über mein Smartphone.

smartphoone

Das Smartphone ist in meinem Urlaub immer dabei. Als Reiseführer, um mit Familie und Freunden Schnappschüsse von besonderen Momenten zu teilen, zum Musikhören, die Wetterprognose zu verfolgen und so weiter. Hier kann mich mein Gastgeber immer erreichen. Und das Wichtigste: Ich kann die Infos abrufen, wann immer ich sie brauche. Egal ob untertags, weil ich gerade auf der Suche nach einer Aktivität bin oder nachts ganz gemütlich vor dem Schlafengehen, um die Vorfreude auf den nächsten Tag steigen zu lassen.

Ich bin mir sicher, dass ich Angebote auf diese Weise besser nutzen und wertvolle Urlaubszeit bewusster genießen könnte. So hätte ich beispielsweise auch den mediterranen Grillabend mit Buffet, die romantische Kutschfahrt, eine fabelhafte Edelsteinmassage oder den Service, dass eine Kiste meines Lieblingsweins aus dem Restaurant bei meiner Abreise gleich in mein Auto geladen wird, nicht verpasst. Ich habe von diesen individuellen Services leider erst nach meiner Abreise über ein Bewertungsportal erfahren.

Mit einer App zum Hotel, also einer digitalen Gästemappe, habe ich als Gast immer alle Infos zur Verfügung, kann Nachrichten von meinem Gastgeber erhalten, zum Beispiel für kurzfristige Aktionen, und kann vor allem jederzeit auf das zugreifen, was ich gerade wirklich brauche. Keine lästige Recherche, keine Belästigung der Rezeptionsmitarbeiter und keine verpassten Services – einfach nur Urlaub!

Das wünsche ich mir. Liebe Gastgeber, rüstet euch mit digitalen Gästemappen für Smartphones und Tablets aus und macht aus mir einen glücklichen Gast, der von euren Angeboten vor Ort Gebrauch macht!

Eure Lisa