Wünsch dir was! Servicewunder Concierge.

Sonderwünsche im Hotel

Heute berichten wir mal nicht über effiziente Hotel-Produkte, Hoteltrends oder spannende Neuigkeiten in der Hotellerie, sondern widmen uns ungewöhnlichen Gästewünschen, denen einige Hoteliers in ihrer Laufbahn bisher begegnet sind – vielleicht kommt Ihnen ja der ein oder andere Extrawunsch bekannt vor?

Hotels haben ihre guten Bewertungen vor allem wegen des vorbildlichen Services. Eventuell wünscht sich der Gast ein ruhiges Zimmer mit Ausblick auf die Berge oder das Meer. Vielleicht auch ein extra Handtuch, besondere Blumen, zusätzliche Kissen oder doch allergikerfreundliches Essen. Individuell auf die Gäste einzugehen und deren Bedürfnisse bestmöglich zu erfüllen, ist heutzutage so wichtig wie nie zuvor. Hoteliers sollten ihre Gäste daher nicht nur auf persönlicher Ebene mit ihrem Service begeistern, sondern unterschiedlichste Kommunikationskanäle nutzen, damit sich die Gäste noch besser betreut fühlen und ihre Angebote vermehrt buchen. Gerade während des Aufenthalts bieten digitale Tools, wie mobile Concierges in digitalen Gästemappen, Online-Hotelzeitungen oder Hotel-TVs / Gästeinfokanäle, einen echten Mehrwert: Hotels kommunizieren einfacher mit ihren Gästen, aktuelle Informationen kommen direkt bei den Reisenden an und Angebote können effektiv vermarktet werden. Glückliche Gäste sind ihnen dann sicher!

Einige Hotelgäste sind jedoch sehr anspruchsvoll und stellen Hoteliers mit ihren Wünschen vor so manch eine Herausforderung. Eine Gelegenheit für die zuständigen Concierges zu absoluten Höchstleistungen im Gästeservice aufzulaufen und selbst in den bizarrsten Fällen ihr Pokerface zu bewahren.

Auf welche Sonderwünsche manche Gäste kommen und welche Beweggründe sie haben, ist schon ganz schön erstaunlich. Wir haben einige skurrile Wünsche von Hotelgästen zusammengetragen:

Kulinarisches Allerlei

Eine Flasche Sekt auf dem Zimmer mag viele Reisende erfreuen, reicht aber einigen nicht aus. Wünschte sich ein Gast bei seiner Ankunft doch 15 Kilogramm Chicken Wings auf sein Zimmer. Wenigstens bestand er nicht darauf, dass das Fleisch nur von der rechten Seite des Huhns stammen dürfte, wie es ein anderer Gast forderte. Wahres Organisationstalent bewies auch ein Concierge in New York, als ihn sein Gast um lebende Taranteln bat, um diese später selbst rösten und verspeisen zu können. Der Concierge nahm Kontakt mit dem nächsten Spinnenhändler auf und konnte ihm die kleinen Krabbler tatsächlich besorgen.

Tierisch hohe Ansprüche

Nicht nur der bekannte spanische Künstler Salvador Dalí, der mit seinen zahmen Ozelots, zwei mittelgroße Raubkatzen, nach Paris zu reisen pflegte und die Concierges für den Fliegenfang als Futter bezahlte, hatte hohe Ansprüche an den Umgang mit seinen Tieren während seines Aufenthalts. Schließlich muss, damit es Herrchen und Frauchen im Urlaub gut geht, stets auch für das Wohl des tierischen Compagnons bestens gesorgt sein. Auf dem schmalen Grat zwischen drollig und eigenartig findet sich der Wunsch eines Ehepaars wieder: Zur Begrüßung sollte eine extra Willkommenskarte für ihren Hund angefertigt werden; schließlich sei dies seine erste längere Reise. Ob sich der Hund darüber gefreut hat, werden wir wohl nie erfahren…

Wellness und Design

Ein sauberes, schickes Hotel ist wünschenswert, ebenso Spa- und Wellness-Angebote. Wenn das Angebot dem Gast nicht genügt, fragt er nach individuellen Behandlungen. Eine Besucherin eines römischen Hotels rief jeden Tag von ihrer Shopping-Tour aus an, damit das Hotelpersonal rechtzeitig zu ihrer Rückkehr ein Schaumbad für Sie einlassen konnte – zumindest zog sie Wasser gegenüber Honig, Milch oder Milchschokolade vor. Zählten diese Forderungen noch zu den einfacher zu erfüllenden Gästewünschen, wurde es in anderen Luxushotels schon etwas schwieriger: Hier wurden für einen Millionär Zimmer neu gestrichen, vermisste Altmöbel wieder vom Dachboden geholt und sogar ein Strand mit Teppichen abgedeckt. In einem anderen Fall sollten alle blauen Möbel nicht nur aus dem Zimmer, sondern aus dem kompletten Hotel entfernt werden. Dieses Anliegen konnte jedoch nur bedingt erfüllt werden, basierte doch das komplette Farbkonzept des Hotels auf der Farbe „blau“.

In fremden Betten

…schläft es sich unter Umständen manchmal nicht so gut. Um eine wirklich angenehme Nacht zu erleben, benötigen manche Gäste daher etwas Unterstützung vom Fachpersonal. So verlangte etwa ein Gast jede Stunde ein frisches Glas Wasser ans Bett, ein anderer benötigte als Einschlafhilfe unbedingt das Läuten einer Ziegenglocke. Das war aber nicht alles, hier ist noch Luft nach oben: So wünschte sich ein Urlauber, dass ein Angestellter vor dem Schlafengehen sein Bett für ihn vorwärmen sollte und ein anderer einen Schlafsitter, der aus Sicherheitsgründen auf ihn aufpassen sollte, um ihn vom Schlafwandeln abzuhalten.

Superheld Hotelier:
Concierges und Hoteliers sind wahrhaftige Superhelden, wenn es darum geht, auch noch so heikle und anspruchsvolle Probleme der Gäste zu lösen!

So schräg diese Geschichten manchmal auch sein mögen, die meisten Wünsche sind jedoch im Normalbereich und können problemlos über das Zimmertelefon oder an der Rezeption aufgenommen und direkt erfüllt werden. Ergänzend zu diesem beispiellosen Service, den die Concierges und Hoteliers bereits tagtäglich im persönlichen Kontakt leisten, erleichtert auch der Einsatz von „mobilen Concierges“ die Annahme und Dokumentation von Anfragen, Wünschen und Buchungen bestimmter Angebote und Leistungen. So können die Gäste einerseits einfach und bequem vom Zimmer oder von unterwegs aus Anfragen und Nachrichten mit ihrem Smartphone oder Tablet über diese praktische Funktion der digitalen Gästemappe an das Hotel senden. Andererseits entlastet es die Mitarbeiter an der Rezeption sowie im Service und dank der digitalen Erfassung gehen weder normale noch ausgefallenere Wünsche, Buchungen oder Fragen unter.